Info Piercing

Nasenflügelpiercing

 Oftmals wird für dieses Piercing die Pistolentechnik angewandt,
die jedoch absolut nicht zu  empfehlen ist. Die Hohlnadeltechnik wird als
die bessere für Nasen-Piercings angesehen. Mit  ihr können gleich gebogene
Stifte oder Ringe gepierct werden, die angenehmer zu tragen sind als  ein
Schmetterlingsverschluß. Den Ring oder Stift sollte man nicht zu früh entfernen
 weil  Nasenpiercings sehr schnell zuwachsen. Nasen-Piercings bergen ein gewisses
Risiko, da der Trigeminus ein wichtiger Nerv in der Nase, beschädigt werden
könnte. Daher sollte dieses nur  von einem professionellen Piercer vorgenommen werden.

                                          Nasenscheidewand (Septum)

Das Piercing wird durch das dünne Gewebe vor dem Knorpel der Nasenscheidewand vorgenommen.
Auf keinen Fall sollte man das Loch mit einem
Bolzenschußgerät machen lassen, denn das ist sehr schmerzhaft und kann zu Verletzungen führen.
 Dieses Piercing verheilt, wenn es gut gemacht ist,
relativ problemlos. Die Stelle reagiert bisweilen etwas empfindlich auf Druck.
Wenn die Wunde einmal verheilt ist, bleibt das Piercing als eines der wenigen
lange Zeit ohne Schmuck bestehen. Es zieht sich zwar etwas zusammen, wächst
aber nicht so schnell zu wie Piercings an anderen Körperstellen. Auch hier
muß beachtet werden, daß hier ein Trigeminus-Ast eine Austrittsstelle hat, die
besser nicht gepierct wird. (außerdem erhöhte Abstoßungsgefahr).
 Das Septum-Piercing blickt auf eine lange Tradition zurück, besonders die
Ureinwohner von Indien, Afrika und Polynesien trugen diesen Körperschmuck.

 

 

 

Brustwarzen

Die Plazierung ist abhängig von Form und Größe der Brustwarze sowie dem Geschmack des einzelnen.
Normalerweise wird die Unterseite der Brustwarze mit einer Hohlnadel gepierct. Wenn die Brustwarze
sehr klein und flach ist, was vor allem bei Männern häufig der Fall ist, wird neben der Warze, also durch
den Warzenvorhof, gepierct. Bei nicht fachgerechter Anbringung ist beim Nippel-Piercing die Gefahr
des Herauswachsens gegeben. Das ist mit einem Splitter in der Haut vergleichbar, der nicht zu
 entfernen ist. Mit der Zeit driftet er dann von selber raus. Bei Frauen ist das Nippel-Piercing einfacher
durchzuführen, weil sie in der Regel größere Brustwarzen und ausgeprägtere Nippel haben. Es wird im
allgemeinen horizontal gepierct, allerdings ist auch die vertikale und diagonale Stichrichtung möglich.
 Vertikale Piercings "wandern" ein bisschen, so daß sie automatisch leicht diagonal werden.
Üblicherweise werden Ringe von 1,6 Millimeter Dicke und zwei Zentimetern Durchmesser zum
Piercen verwendet. Es können alternativ auch 15 bis 18 Millimeter lange Stifte benutzt werden,
wobei allerdings darauf geachtet werden muß, dass die Warze unter Umständen anschwillt und
sich ihre Form und Größe bei Temperaturschwankungen verändert. Dünnerer Schmuck verursacht
oft Probleme während des Heilungsprozesses. Bei sachgemäßer Durchführung wird die
Funktionsfähigkeit der Brust bei Frauen nicht beeinträchtigt, die Milchkanäle bleiben intakt.
Spätestens im sechsten Monat einer Schwangerschaft sollte der Schmuck aber entfernt werden,
 sofern der Stichkanal nicht wieder zugewachsen ist. Wenn der Ring nicht unangenehm ist, kann
er auch eingesetzt bleiben. Das Nippel-Piercing verheilt sehr langsam und sollte sorgsam
gepflegt werden. Nippel-Piercings haben eine lange Tradition. Schon die römischen Zenturionen
 trugen Brustwarzenringe als Zeichen der Männlichkeit und des Mutes. Bei den
nordafrikanischen Kabylen war der Busenschmuck Teil des Volksbrauchs. In der Antike liessen
sich die südtürkischen Kilikerinnen im Rahmen von Initiationsriten die linke Brust durchstechen
 und durch einen goldenen Ringe verzieren, und am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. fanden
die Damen der besseren Gesellschaft Brustringe chic.

 

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